E-Book-Reader: SPON bejubelt Kindle

KindleSPON-Autor Konrad Lischka hat Kindle, den E-Book-Reader von Amazon getestet. Der Testbericht ist 5 Seiten lang und zum Teil sehr euphorisch. Damit ihr nicht alles lesen müsst, zitiere ich hier sein Fazit:

Als Lesegerät für lineare Texte ist der Kindle ideal, der Hanvon N518 brauchbar. Wer mit einem Reader Texte querlesen, vergleichen, markieren, verschlagworten und exzerpieren will, wird mit keinem der Geräte glücklich. Hanvon versucht hier zwar mit allerlei Extras das Lesegerät aufzupeppen, doch die E-Ink-Display-Technik scheint sich für so etwas wohl einfach nicht zu eignen. Dafür – und für Digital-Magazine – muss man auf ein Lesegerät mit anderer Technik warten.

Wer gern englischsprachige Belletristik im Original liest, wird am Kindle viel Freude haben. Wer deutschsprachige Romane oder Übersetzungen kaufen will, könnte das mit einem Lesegerät wie dem Hanvon versuchen. Angesicht des lückenhaften Libreka-Angebots, der hohen Preise und der miesen Benutzbarkeit dort ist das aber kein Spaß.

Für mich steht fest, dass ich mir früher oder später einen E-Book-Reader zulege. Allerdings erst, wenn mich erstens die Handhabung überzeugt, zweitens die Preise gefallen sind, drittens das Rechtemanagement zumindest unsichtbar bleibt oder besser gleich ganz entfällt und viertens – last not least – ich mich für ein Modell entscheiden könnte ;)

[26.11.09]Update: Wie golem mitteilt, hat ein Upgrade der Firmware den Amazon Kindle soweit “aufgerüstet”, dass er jetzt auch PDF “kann”. Hm, sollte ich mich doch für ihn entscheiden?

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