IFA 2009 Berlin: E-Reader mit Tastatur auch für Comics

Story Reader (Foto: heise.de)
Auf der IFA, die heute in Berlin zu Ende geht, war viel Elektronik zu sehen, aber wenig war dabei, was den Comic-Fan interessiert haben dürfte. Allerdings hat der Elektronikhersteller iriver seinen E-Book-Reader „Story“ vorgestellt, mit dem sich auch Comics lesen lassen.
Denn anders als seine Mitbewerber kann der nicht nur Bücher in den Formaten TXT, PDF und ePub anzeigen, sondern auch Bilder in den Formaten JPG,BMP und GIF. Der Reader kann bis zu acht Graustufen darstellen und soll damit in der Lage sein auch Comics, selbstverständlich einfarbig, darzustellen. Der Reader wird als erstes auf den asiatischen Märkten eingeführt. Traditionell sind dort Mangas sehr viel stärker vertreten als im europäischen Raum. Die Beschränkung auf Graustufen bzw. Schwarz/Weiß fällt damit kaum ins Gewicht.
Übrigens hat der “Story” eine Tastatur mit der Nutzer Suchbegriffe eingeben, Notizen zu Büchern schreiben und einen Kalender führen kann.
Last not least:
Als größtes Problem auf dem deutschen E-Book-Markt sieht Kim derzeit die Verfügbarkeit von Inhalten. Viele Verlage bieten nur einen geringen Teil oder gar keine ihrer Bücher als E-Books an (…). Da sich der E-Book-Markt in Deutschland erst im Aufbau befinde, sehe man sich auch gar nicht so stark in der Konkurrenz mit Sony und Co. “Momentan liegt der Schwerpunkt darin, gemeinsam einen Markt für E-Book-Reader zu schaffen, erst danach wird es darum gehen, wer welche Anteile bekommt”, so Kim.
[via heise.de, splashcomic]









