Murdoch will Bezahl-Inhalte

Heise schreibt:

… Rupert Murdoch will den Zugang für Online-Ausgaben seiner Zeitungen kostenpflichtig machen. Wie der Vorstandsvorsitzende und Gründer des Medienimperiums News Corporation (…) bestätigte, erwäge der Konzern ernsthaft, Gebühren für die Internetausgaben seiner britischen Zeitungen Times, Sunday Times, Sun und News of the World Online zu verlangen. Entsprechende Schritte könnten in den nächsten 12 Monaten beginnen, sagte Murdoch: “Die Zeiten des gegenwärtigen Internets sind bald vorbei.”

Das ist ein Geschäftsmodell, was in der Vergangenheit schon bei anderen in die Hose ging. Zu verstehen, dass das nicht funktioniert, weil es dieselben oder bessere Inhalte beim “Nachbarn” kostenlos und schneller gibt, ist doch gar nicht schwer? Stattdessen wird weiter dieses tote Pferd geritten. Gerade das Murdoch-Unternehmen müsste doch genug finanzielle Power haben, um neue Ideen entwickeln zu können, mit denen sich – langfristig – auch Geld verdienen lässt.

Gebühren für E-Book-Ausgaben mögen (noch) funktionieren, Gebühren für Online-Inhalte ist absurd und wirkt hilflos.

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