Eine Idee: E-Book-Reader mit Ton?
In den letzten Wochen und aktuell zur Buchmesse gab es häufiger Berichte über neue E-Book-Reader wie den Kindle von Amazon oder den PRS-700 mit Touchscreen von Sony. E-Book-Reader sind zum Lesen von Texten in digitaler Form gedacht, wobei die Hersteller versuchen den optischen Eindruck von gedruckter Schrift auf normalen Papier auf den Readern zu simulieren.
Angeblich werden unsere Kinder ab der sogenannten Generation Internet ihre Bücher nur noch digital lesen wollen. Was natürlich stark übertrieben ist. Doch Menschen, die viel unterwegs sind, werden diese Dinger wahrscheinlich lieben.
Wirklich interessant ist möglicherweise eine Idee, die mir kam, als ich beobachtete, wie mein Sohn beim Lesen, über seinen iPod Musik hört. Wäre es nicht spannend einmal auszuprobieren, das Lesen mit dem Hören zu verbinden? Ich stelle mir das so vor, dass die eBooks vertont werden könnten und die Reader eine Soundkarte erhalten, damit sie Töne widergeben können.Beim Lesen passiert dann folgendes: Abhängig von den im Buch beschriebenen Szenen, ließe sich beispielsweise bei Handlungen im Konzertsaal die Musik einspielen, am Meeresstrand hörten wir die Brandung donnern, auf der Wiese Vögel zwitschern und bei Waldspaziergängen knacken Zweige in unseren Ohren.
Natürlich müsste sich das nur auf Geräusche beschränken, sonst könnten wir gleich Hörbücher produzieren, die sich lesen lassen.
Leser, die sich ihre Fantasie und die “Bilder im Kopf” nicht durch Musikuntermalung und Hintergrundgeräusche zerstören lassen wollen, könnten den Ton selbstverständlich abstellen.
Last not least: Wird es sicher auch eBooks geben, die man kostenlos herunterladen kann, dafür aber auf jeder zweiten Seite eine Werbeeinblendung enthalten.
Vielleicht gibts das aber auch schon alles und ich bin der einzige, der nichts davon weiß und sich gerade blamiert hat.









