Schnell, schlank, stabil: Google-Browser Chrome
Glaubt man der allgemeinen Euphorie, die nach dem (Früh-)Start des Google-Browser Chrome ausgebrochen ist, dürfte sich die Browserkonkurrenz warm anziehen müssen: A STAR WAS BORN!
golem schreibt in Angetestet: Google Chrome – Betaversion des Browsers ist da – Golem.de):
Einen Tag nach der Ankündigung von Google Chrome steht nun die Betaversion des Browsers als Download bereit. Der Browser wurde nach Herstellerangaben von Grund auf neu entwickelt und soll besonders gut auf die Anforderungen moderner Webapplikationen ausgerichtet sein, wie sie auch Google mit Google Docs oder Google Mail selbst anbietet. Vor allem Sicherheit schreibt Google groß und die neue JavaScript-Engine V8 ist deutlich schneller als die der Konkurrenz.
SPon schreibt in Googles Blitz-Browser begeistert mit radikaler Schlichtheit:
Geradezu verblüffend schnell läuft der Seitenaufbau; hier kommt tatsächlich kein Rivale mit. Vor allem Googles eigene Dienste haben ein erstaunliches Tempo. YouTube fühlt sich mit Chrome an, als säße man vor einem Fernseher – es gibt kaum noch eine Wartezeit nach dem Klick auf ein Video. Der Wechsel vom einen zum anderen fühlt sich an wie Umschalten. Auf anderen Videoseiten ist das zwar anders, bei Veoh und Megavideo gibt es Vorpufferzeiten, doch auch die fallen knapp aus. DivX-Videos laden mit bisher ungekannter Geschwindigkeit.
Last not least heise online in Ein erster Blick auf Googles Browser:
Aufgeräumt hat Google auch die Speicherverwaltung. … Mit bestehenden JavaScript-Engines war Google nicht zufrieden. Deshalb hat ein eigenes Team eine neue geschrieben, die … wesentlich schneller sein soll als die Konkurrenz. Die Performance demonstrierte Galler anhand eines eigenen Testszenarios, bei dem Chrome Standardaufgaben etwa 15 Mal schneller als der Internet Explorer und 10 Mal flotter als Firefox erledigte.
Der Browser “fühlt” sich in der Tat sehr viel schneller an. Auch die zur Zeit gängigen Webstandards (siehe ACID-Test) schafft er problemlos (sogar per CSS abgerundete Ecken zeigt er an wie beispielsweise Firefox und Safari).
Wie oft berichtet wird der Google Chrome als Konkurrent zum Internet Explorer gesehen; ich denke auch die Firefox-Entwickler sollten sich was einfallen lassen.
Genial ist, dass Google vor fünf Tagen erst seinen Werbe-Vertrag mit der Mozilla-Foundation verlängert hat, obwohl sie – gewissermaßen – Browser-Konkurrenten sind.
Google Crome kann man hier runterladen.
Kommentare (2)










Als großes Problem sehe ich jedoch die Datensammelwut von Google. Wer weiss, inwiefern unser Surfverhalten an Google gesendet wird? Bevor es hierzu keine seriösen Tests gegeben hat, werde ich weiterhin den Firefox verwenden.
Jepp, mulmig kann einem schon werden, gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Datenhandel.
Möglicherweise wird das aber auch der Preis sein, den wir zahlen müssen, um Webdienste und Software (in Grenzen) kostenlos nutzen zu können. Der Komfort alles aus einer Hand zu bekommen, ist ja auch nicht so ohne …